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Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 27 "Pfronten-Berg/Sportzentrum"

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Der Gemeinderat der Gemeinde Pfronten hat am 25.07.2019 für das Gebiet "südlich des Wertstoffhofes in Pfronten-Berg“ die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 27 "Pfronten-Berg/Sportzentrum" in der Fassung vom 25.07.2019 als Satzung beschlossen. Der räumliche Geltungsbereich ist im abgebildeten Lageplan (siehe zugeordnete Datei) dargestellt.

Diese 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 27 "Pfronten-Berg/Sportzentrum" wird gem. § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) durch diese Bekanntmachung rechtsverbindlich. Ein Genehmigungsverfahren beim Landratsamt Ostallgäu war nicht erforderlich, da der Bebauungsplan aus dem gültigen Flächennutzungsplan entwickelt worden ist.

Die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 27 "Pfronten-Berg/Sportzentrum" – bestehend aus Plan-zeichnung, Satzung und Begründung – kann ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Rathaus der Gemeinde Pfronten (Allgäuer Straße 6, 87459 Pfronten), Zimmer 25, während der allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden. Jedermann kann den Bebauungsplan einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen.

Zusätzlich ist der Bebauungsplan mit Begründung im Internet unter

rathaus.pfronten.de/ortsrecht/bebauungsplaene/nr-27-berg-sportzentrum/

eingestellt und einsehbar.

Gemäß § 215 Abs. 1 BauGB ist eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Baugesetz-buches beim Zustandekommen eines Bebauungsplanes unbeachtlich, wenn sie im Falle einer beachtli-chen Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, im Falle einer beachtlichen Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes (§ 214 Abs. 2 BauGB), im Falle von beachtlichen Mängeln des Abwägungsvorgangs (§ 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB) oder im Falle beachtlicher Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder die Mängel be-gründen soll, ist darzulegen (§ 215 Abs. 1 BauGB).

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 und Abs. 4 BauGB über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

Pfronten, 19.08.2019


Manfred Seeboldt
Zweiter Bürgermeister