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Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zur 8. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 21 "Am Römerweg" in Pfronten-Steinach

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Der Gemeinderat der Gemeinde Pfronten hat am 11.04.2019 für das Gebiet "um die Kreuzung Römerweg-Nord/Badstraße" die 8. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 21 "Am Römerweg" in der Fassung vom 11.04.2019 als Satzung beschlossen. Der räumliche Geltungsbereich ist im abgebildeten Lageplan dargestellt.

Diese 8. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 21 "Am Römerweg" wird gem. § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) durch diese Bekanntmachung rechtsverbindlich. Ein Genehmigungsverfahren beim Landratsamt Ostallgäu war nicht erforderlich, da eine Übereinstimmung mit dem rechtsgültigen Flächennutzungsplan im Wege der Berichtigung des Flächennutzungsplanes gem. §13 a Abs. 2 Nr. 2 BauGB herbeigeführt wurde.

Die 8. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 21 "Am Römerweg" – bestehend aus Plan-zeichnung, Satzung und Begründung – kann ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Rathaus der Gemeinde Pfronten (Allgäuer Straße 6, 87459 Pfronten), während der allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden. Jedermann kann den Bebauungsplan einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen.

Zusätzlich ist der Bebauungsplan mit Begründung und der zusammenfassenden Erklärung im Internet unter (https://rathaus.pfronten.de/ortsrecht/bebauungsplaene/nr-21-roemerweg/) eingestellt und ein-sehbar.

Gemäß § 215 Abs. 1 BauGB ist eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Baugesetz-buches beim Zustandekommen eines Bebauungsplanes unbeachtlich, wenn sie im Falle einer beachtli-chen Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvor-schriften, im Falle einer beachtlichen Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungs-planes und des Flächennutzungsplanes (§ 214 Abs. 2 BauGB), im Falle von beachtlichen Mängeln des Abwägungsvorgangs (§ 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB) oder im Falle beachtlicher Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder die Mängel be-gründen soll, ist darzulegen (§ 215 Abs. 1 BauGB).

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 und Abs. 4 BauGB über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

Der Flächennutzungsplan der Gemeinde Pfronten wurde gem. § 13 a Abs. 2 Nr. 2 BauGB für den Bereich der 8. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 21 "Am Römerweg" im Wege der Berichtigung angepasst. Der berichtigte Flächennutzungsplan ist ebenso wie der Bebauungsplan im Rathaus der Gemeinde Pfronten hinterlegt und kann während der allgemeinen Öffnungszeiten dort eingesehen werden.

Pfronten, 29.05.2019


Michaela Waldmann
Erste Bürgermeisterin