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Bekanntmachung zur Ergänzung des Aufstellungsbeschlusses vom 28.11.2019 zum Bebauungsplan Nr. 56 "Pfronten-Weißbach/West"

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Der Gemeinderat der Gemeinde Pfronten beschloss in seiner Sitzung am 28.05.2020 das Aufstellungsverfahren (Beschluss vom 28.11.2019) des Bebauungsplanes Nr. 56 „Pfronten-Weißbach/West“ wie folgt zu ändern:

 

Der Umgriff der Planung wird auf folgende Grundstücke der Gemarkung Bergpfronten beschränkt: Fl. Nrn. 650/3, 767, 768 und 769, der Gemarkung Bergpfronten. Die genaue Abgrenzung des Geltungsbereiches ist dem als Anlage beiliegenden Lageplan zu entnehmen.

 

Die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 56 „Pfronten-Weißbach/West“ wird im Verfahren nach § 13 Baugesetzbuch fortgeführt.

 

Ziele der Planung:

 

a)      Festgesetzt werden soll ein Allgemeines Wohngebiet (§ 4 BauNVO) unter Ausschluss der Ausnahmen nach Abs. 3 Nr. 3 bis 5.

 

Begründung:

-          Ausschluss erkennbar unrealistischer/ungewollter Nutzungen

-          untergeordnete Beherbergung oder Ferienwohnnutzung bleibt möglich (§ 13a BauNVO)

 

b)      Die höchstzulässige Zahl der Wohnungen in Wohngebäuden wird auf neun festgesetzt.

 

Begründung:

-          Kein Ausschluss von kleinen Wohnungen, aber auch kein Überhandnehmen.

-          Bildung überwiegend kleiner Einheiten mit der Tendenz zur Zweitwohnung soll entgegengewirkt werden.

-          Keine zu starke Nachverdichtung (Umgebungsverträglichkeit).

 

Gemäß § 13 Abs. 3 BauGB wird von einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB und einem Umweltbericht gem. § 2 a Nr. 2 BauGB sowie der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von einer zusammenfassenden Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB abgesehen.

 

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.

 

Hinweise: Der räumliche Geltungsbereich kann sich im Verlauf des Aufstellungsverfahrens ändern.

 

Pfronten, 17.06.2020

 

 

Alfons Haf

Erster Bürgermeister