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Bekanntmachung zur öffentlichen Auslegung zur 10. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 37/1 "Im Zerlohe"

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Der Gemeinderat der Gemeinde Pfronten hat in seiner öffentlichen Sitzung am 23.10.2019 den Entwurf zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 37/1 "Im Zerlohe" mit Begründung in der Fassung vom 17.10.2019 gebilligt und für die öffentliche Aus-legung gem. § 3 Abs. 2 BauGB bestimmt. Das Plangebiet liegt im Bereich östlich des Orteiles "Kreuzegg" im Nordosten der Gemeinde Pfronten. Der räumliche Geltungsbereich ist im Lageplan dargestellt (siehe zugordnete Datei).

Der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 17.10.2019 und die nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen in der Zeit vom

                                                 21.11.2019 bis 23.12.2019

im Rathaus der Gemeinde Pfronten (Allgäuer Straße 6, 87459 Pfronten), Zimmer 25 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus (Hinweis: Die allgemeinen Öffnungszeiten sind jeweils Montag und Donnerstag von 08.30 - 12.30 Uhr, Montag von 14.00 – 16.00 Uhr, Donnerstag von 14.00 – 18.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 08.30 – 12.00 Uhr. Beachten Sie bitte, dass das Rathaus während gesetzlicher Feiertage geschlossen ist).

Ergänzend zur öffentlichen Auslegung kann der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 17.10.2019 und die nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen unter folgender Adresse im Internet eingesehen werden:

https://rathaus.pfronten.de/ortsrecht/flaechennutzungsplan/

Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung wird eine Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB durchge-führt. Im Rahmen der Begründung zum Entwurf wird ein Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB darge-legt.

Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar und werden mit ausgelegt:

-    Umweltbericht in der Fassung vom 17.10.2019 (Ausführungen zu den Themen: Beschreibung der Ziele des Umweltschutzes aus anderen Planungen, die sich auf den Planbereich beziehen (Regi-onalplan; Flächennutzungsplan; Natura 2000-Gebiete; weitere Schutzgebiete/Biotope, Bio-topverbund); Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen auf der Grundlage der Umweltprüfung; darin die Bestandsaufnahme sowie Prognose über die Entwicklung des Um-weltzustandes bei Nicht-Durchführung bzw. Durchführung der Planung und deren Umweltaus-wirkungen auf die Schutzgüter Arten und Lebensräume; Biologische Vielfalt; Boden, Geologie und Fläche; Wasser; Klima/Luft, Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität; Landschaftsbild; Mensch und Kulturgüter sowie eine Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen den zuvor genannten Schutzgütern. Bewertung bei Durchführung der Planung von Wasserwirtschaft; Emissionen von Schadstoffen, Lärm, Erschütterungen, Licht, Wärme und Strahlung sowie der Verur-sachung von Belästigungen; Abfälle und ihre Beseitigung und Verwertung; eingesetzte Techniken und Stoffe; menschliche Gesundheit, das kulturelle Erbe oder die Umwelt; Erneuerbare Energien. Beschreibung anderweitiger Planungsmöglichkeiten und der erheblichen nachteili-gen Auswirkungen, die auf Grund der Anfälligkeit der nach dem Bebauungsplan zulässigen Vorhaben für schwere Unfälle oder Katastrophen zu erwarten sind)
-    Vorhabenbeschreibung zum Vorhaben- und Erschließungsplan | Vorhabenbezogener Bebau-ungsplan Nr. 37/1 "Im Zerlohe", Gemeinde Pfronten - Geiger Unternehmensgruppe, verfasst von der Goldhofer GmbH & Co. KG vom 14.10.2019 (mit Angaben zur Kiesgewinnung und Kiesaufbe-reitung sowie zur Erzeugung von Recyclingbaustoffen (Verfüllung, Betriebszeiten, Zufahrt und Fahrbewegungen, Geräteausstattung, Lagerflächen, bauliche Anlagen, Abstandsflächen, Rekul-tivierung)
-    Ergebnisvermerk des Termins zur frühzeitigen Behördenunterrichtung gem. § 4 Abs. 1 BauGB am 27.06.2018 im Landratsamt Ostallgäu (ergänzter Vermerk vom 23.07.2018 mit Anhang) mit umweltbezogenen Stellungnahmen der Regierung von Schwaben (zum Anbindegebot und zur Beschränkung der Nutzung auf Kiesabbau und Bauschuttrecycling), des Abwasserzweckver-bands Vils-Reutte (zu Grundsätzen der Entwässerung), des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zum Waldabstand sowie zum sparsamen Umgang mit landwirtschaftli-chen Böden), der Unteren Naturschutzbehörde (zum externen Ausgleich, zur Eingrünung der Kiesgrube und zur Bekämpfung von Neophyten), der Unteren Wasserrechtsbehörde (zur maxi-malen Abbautiefe sowie zur Frischwasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung), der Unte-ren Immissionsschutzbehörde (zu den Brechanlagen für Bauschutt und Kies), der Unteren Bo-denschutzbehörde (zum Verdacht einer Bodenverunreinigung und einer notwendig werdenden Erkundung und gutachterlichen Stellungnahme)
-    Protokolle über die orientierende Entnahme einer Feststoffprobe vom 28.11.2013 sowie vom 24.02.2015 durch die HPC AG, Kempten (zur abfallwirtschaftlichen Überprüfung von Verfüllmate-rial bzw. zur Einstufung der untersuchten Chargen aus dem Bereich "Kiesgrube Kreuzegg" in die Belastungskategorie Z0)
-    Landschaftspflegerischer Begleitplan – Ausbau Geh-/Radweg entlang der Kreisstraße "OAL 2" zwischen dem Kreisverkehr "Steinrumpel" (Gde. Pfronten) und dem Parkplatz "Am Burgweg" (Gde. Eisenberg) vom 11.09.2017, Verfasser: Dipl.-Ing. Heidi Frank-Krieger (Freie Landschaftsarchitektin)
-    rechtsverbindlicher Bebauungsplan: 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 37 "Im Zerlohe" in Pfronten-Kreuzegg mit integriertem Grünordnungsplan vom 28.11.2002
-    Auszug aus dem Durchführungsvertrag

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich abgegeben werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können gem. § 3 Abs. 2 BauGB bzw. § 4a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetztes ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Parallel mit der Auslegung findet die Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Trä-ger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB auf Grund von § 4a Abs. 2 BauGB statt.

Pfronten, den 12.11.2019



Michaela Waldmann
Erste Bürgermeisterin