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Öffentliche Auslegung zur 9. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebau-ungsplanes Nr. 53 "Pfronten-Kappel/Gewerbegebiet Nord-West"

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Der Gemeinderat der Gemeinde Pfronten hat in seiner öffentlichen Sitzung am 27.04.2017 den Entwurf zur 9. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 53 "Pfronten-Kappel/Gewerbegebiet Nord-West" mit Begründung in der Fassung vom 12.04.2017 gebilligt und für die öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB bestimmt. Das Plangebiet liegt im Bereich westlich des Ortsteils "Kappel“. Der räumliche Geltungsbereich ist im abgebildeten Lageplan dargestellt.

Der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 12.04.2017 und die nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen in der Zeit vom

03.07.2017 bis 04.08.2017

im Rathaus der Gemeinde Pfronten (Allgäuer Straße 6, 87459 Pfronten), Zimmer 25 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus (Hinweis: Die allgemeinen Dienstzeiten sind jeweils von Montag bis Freitag 8:30 Uhr - 12:00 Uhr und Montag bis Mittwoch von 14:00 Uhr - 16:00 Uhr sowie Donnerstag von14:00 Uhr - 17:30 Uhr.

Ergänzend zur öffentlichen Auslegung kann der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 12.04.2017 und den nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen unter folgender Adresse im Internet heruntergeladen werden:

rathaus.pfronten.de/ortsrecht/flaechennutzungsplan/

Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung wird eine Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt. Im Rahmen der Begründung zum Entwurf wird ein Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB dargelegt.

Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich. 

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar und werden mit ausgelegt:

-        Umweltbericht in der Fassung vom 12.04.2017 (Ausführungen zu den Themen: Beschreibung der Ziele des Umweltschutzes aus anderen Planungen, die sich auf den Planbereich beziehen (Regionalplan; Flächennutzungsplan; Natura 2000 Gebiete; Landschaftsschutzgebiet; Biotope; Wasserschutzgebiete); Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen auf der Grundlage der Umweltprüfung sowie Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung bzw. Nicht-Durchführung der Planung auf die folgenden Schutzgüter: Arten und Lebensräume; Biologische Vielfalt; Boden und Geologie; Wasser; Klima/Luft; Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität; Landschaftsbild; Mensch; Kulturgüter; Erneuerbare Energien. Beschreibung der Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich der Auswirkungen/Abarbeitung der Eingriffsregelung. Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen den zuvor genannten Schutzgütern. Beschreibung anderweitiger Planungsmöglichkeiten. Beschreibung der geplanten Maßnahmen zur Überwachung der erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt bei Durchführung der Planung).

 

-        Ergebnisvermerk des Behördenunterrichtungs-Termins vom 29.01.2016 gem. § 4 Abs. 1 BauGB (insbesondere Themengebiete Natur- und Artenschutz: Abstand von 10 m zwischen Bebauung und der Biotopkartierten Fläche "Artenreiche Gewässerbegleitgehölze mit Grauerlen, Bergahorn und Eschen" soll eingehalten werden. Eingrünung des Vorhabens in Richtung Norden und auf der Böschung, zwischen den Gebietstypen zum Schutz des Landschaftsbildes. Immissionsschutz: Geräusch-Emissionen sind im Bebauungsplan durch die Festsetzungen von Emissionskontingenten zu begrenzen. Wasserwirtschaft: Auf den Freiflächen werden ausschließlich nicht kontaminierte Materialien der Kategorie Z 0 gelagert.)

 

-        Stellungnahmen im Rahmen der frühzeitigen Behördenbeteiligung nach § 4 Abs. 1 BauGB (Abstand zwischen Bebauung und der Biotopkartierten Fläche "Artenreiche Gewässerbegleitgehölze mit Grauerlen, Bergahorn und Eschen" soll eingehalten werden. Biotop stellt Lebensraum für Arten dar und weißt eine wichtige Funktion für das Landschaftsbild auf. Landwirtschaft: Sparsamer Umgang mit landwirtschaftlichen Flächen, Forst: Abstand von 10 m zwischen Bauvorhaben und dem südlich gelegenen Gewässerbegleitenden Gehölzstreifen einhalten. Wasserwirtschaft: Unverschmutztes Wasser ist unter Beachtung von M 153 zu versickern oder in ein Oberflächengewässer einzuleiten. Verschmutztes Niederschlagswasser, das nicht nach M 153 behandelt werden kann; ist unter Beachtung der Entwässerungssatzung an die gemeindliche Abwasseranlage anzuschließen, Denkmalpflege, Verkehr).

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich abgegeben werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können gem. § 3 Abs. 2 BauGB bzw. § 4a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Parallel mit der Auslegung findet die Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB auf Grund von § 4a Abs. 2 BauGB statt.

Pfronten, den 22.06.2017

gez. 

Waldmann

Erste Bürgermeisterin