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Vollzug der Wassergesetze; Einleitung von gesammeltem Niederschlagswasser in die Faule Ach aus dem Ortsteil Pfronten-Meilingen (Kanal 1 und Kanal 3) durch die Gemeinde Pfronten

Planunterlagen zur Einsicht

Die Gemeinde Pfronten hat beim Landratsamt Ostallgäu unter Vorlage entsprechender Antragsunterlagen die wasserrechtliche Genehmigung für die Einleitung von Niederschlagswasser aus dem Ortsteil Meilin-gen in die Faule Ache beantragt.

Durch umfangreiche Straßen- und Kanalsanierungsmaßnahmen müssen die Regenwassereinleitungen
wasserrechtlich neu behandelt werden.

Entwässert werden Dachflächen, Hofflächen, öffentliche Verkehrsflächen (Wohnstraßen) sowie ein Anteil an Grünflächen.

Das Niederschlagswasser wird über Regenwasserkanäle gesammelt und über 13 Einleitestellen in das
Gewässer eingeleitet.

Das Vorhaben wird mit dem Hinweis darauf bekannt gegeben, dass

1.    Pläne und Beilagen, aus denen sich Art und Umfang des Unternehmens ergeben, während eines Monats und zwar vom 
                                                01.    März 2021 bis 01. April 2021

öffentlich zur Einsichtnahme im Rathauspavillon der Gemeinde Pfronten, Allgäuer Straße 6a, 87459 Pfronten-Ried (Eingang an der Allgäuer Straße) in der Zeit von Montag, Dienstag, Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr sowie am Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr ausliegen.

Zusätzlich stehen die Unterlagen auch auf der Homepage der Gemeinde Pfronten zur Verfügung. (Planunterlagen siehe PDF-Dateien)

Maßgeblich sind die im Rathaus ausliegenden Unterlagen.

2.    Einwendungen oder Stellungnahmen von Vereinigungen nach Art. 73 Abs. 4 Satz 5 Bayerisches Ver-waltungsverfahrensgesetz (BayVwVfG) bis zu zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich (nicht per E-Mail!)  oder zur Niederschrift beim Landratsamt Ostallgäu oder bei der Gemeinde Pfronten, Bauamt Zimmer 25 erhoben bzw. eingereicht werden können,

3.    bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann und verspätete Einwendungen bei der Erörterung und Entscheidung unberücksichtigt bleiben können,

4.    a) die Personen, die Einwendungen erhoben haben oder die Vereinigungen, die Stellungnahmen ab-gegeben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt wer-den können,

b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann,

wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind,

5.    mit Ablauf der Einwendungsfrist alle Einwendungen ausgeschlossen sind, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

gez.: Alfons Haf
Erster Bürgermeister