Die Gemeinde Pfronten lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Einreichung von Ideen oder Konzepten für eine Nachfolgenutzung des „Lokschuppens“ ein.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudes wurde 1895 bis 1896 mit einer Einstellhalle für Schienenfahrzeuge und angrenzendem Büro- und Übernachtungstrakt errichtet. In den letzten beiden Jahren wurden das Dach und die Außenfassaden des Lokschuppens saniert.
Der Gemeinderat hat bisher eine gewerbliche Vermietung des Gebäudes festgelegt. Doch nachdem der ursprünglich vorgesehene Pächter sein Interesse zurückgezogen hat, ist die Nachfolgenutzung wieder offen. In seiner öffentlichen Sitzung am 18. Dezember 2025 haben Pfrontens Gemeinderäte und Gemeinderätinnen daher über die Zukunft des Lokschuppens beraten und die Verwaltung mit einer öffentlichen Ideenabfrage beauftragt.
Der Lokschuppen ist Teil eines einheitlich gestalteten Bahnhofsensembles mit der ehemaligen Güterhalle, dem so genannten Empfangsgebäude sowie dem vormaligen WC/Kiosk-Nebengebäude. Diese ehemaligen Bahnbetriebsgebäude liegen im Zentrum der Gemeinde. Für diesen Bereich wurde 2019 ein städtebauliches Entwicklungskonzept Pfronten-Ried mit Sanierungsgebiet beschlossen, in dem derzeit zahlreiche Projekte verfolgt werden. Dazu zählen im Umfeld des Lokschuppens die erstmalige Anlage eines Busbahnhofes und eine Ausstellung zur „Mächlartradition Pfronten“ in der sanierten Güterhalle. Südlich des Lokschuppens sind die Errichtung einer Tagespflege, Begegnungsstätte, einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft, einer Arztpraxis sowie barrierefreie Wohnungen geplant.
Noch bis zum 28. Februar 2026 können Vorschläge für die künftige Verwendung der rund 310 Quadratmeter Raum- und 280 Quadratmeter Freiflächen des Lokschuppens eingereicht werden.
Nähre Informationen zum Ideenaufruf entnehmen Sie bitte der Präsentation (pdf-Datei) nebenstehend unter zugeordnete Dateien oder über diesen Link.
Kontakt in der Gemeindeverwaltung: Jan Schubert (Ortsentwicklung); jan.schubert@pfronten.bayern.de; Tel. 08363/69837.